Zukünftige Veranstaltungen

So. 20. Januar 2019, 15 Uhr: Frederike Frei: Aberglück

Frederike Frei liest Gedichte aus aus ihrem 2018 in der Edition Bärenklau erschienenen Band Aberglück. Musikalisch begleitet wird sie von Joachim F. Schroeder, mit dem sie früher als als homo musicus et poeticus auftrat. Der Eintritt beträgt 10 Euro. Es gibt Kaffee und Kuchen.

So. 17. Februar 2019, 15 Uhr: Verlagsvorstellung arte fakt verlagsanstalt

So. 17. März 2019, 15 Uhr: Brigitte Struzyk

Brigitte StruzykAm 17. März 2019 um 15 Uhr liest Brigitte Struzyk im Lyrikhaus. Eintritt 10 Euro.

Brigitte Struzyk lebt schon lange mit der Poesie, die sie für das Lebensmittel hält.

Sie studierte Theaterwissenschaft an der Theaterhochschule „Hans Otto“ in Leipzig und arbeitete als Dramaturgin und Regieassistentin am Gerhart-Hauptmann-Theater in Görlitz und Zittau.

Von 1970 bis 1982 war sie Lektorin im Aufbau-Verlag, anfangs in Weimar und ab 1976 in Ost-Berlin, wo sie im Prenzlauer Berg lebte und mit befreundeten Autorinnen des gleichen Jahrgangs die Gruppe 46 bildete, die bis 1979 bestand. Von 1982 bis 1990 war sie freie Schriftstellerin. Von 1990 bis 1998 machte sie die Öffentlichkeitsarbeit des Baudezernats von Berlin-Pankow. Seit 1998 ist sie wieder freie Schriftstellerin.

Seit 1991 ist sie Mitglied des P.E.N.-Zentrums Deutschland. 1991 erhielt sie den Lion-Feuchtwanger-Preis, 1992 eine Ehrengabe der Deutschen Schillerstiftung, 2001 ein Stipendium des Internationalen Künstlerhauses Villa Concordia, 2003 ein Stipendium des Künstlerhauses Edenkoben. 2004 war sie Stadtschreiberin zu Rheinsberg.

1978 Debüt mit Poesiealbum 134. 1984 erster Gedichtband, Leben auf der Kippe. 1988 Porträt von Caroline Schlegel-Schelling mit dem Titel  Caroline unterm Freiheitsbaum. Weitere Gedichtbände (u.a. Der wild gewordene Tag 1989, Rittersporn 1995, Alles offen 2011) und Prosabücher (zuletzt Drachen über der Leninallee, 2012). Nachdichtungen, Herausgaben, Zeitungsbeiträge die Menge. Ihr letzter Gedichtband, Beinander, erschien 2014 im Kottnik Verlag, Hamburg.

Die Gedichte von Brigitte Struzyk sind Energiefelder, sie verfügen über den unbe­dingten Willen zur Gegen­wärtig­keit, haben keine Scheu vor aktuellen Bezügen. Hinzu kommt das kompo­sito­rische Geschick, auch disparate Dinge unan­gestrengt miteinander zu verknüpfen, überhaupt: Das mühe­lose Parlando ist eine der hervor­stechenden Quali­täten von Struzyk. Und nicht zu ver­gessen das Über­raschungs­moment. Hellmuth Opitz

in flagranti

komm, fass mich an – er macht die eine schulter frei
am ersten sonnentag im hain. ich lege meine hand dorthin
wo er sie haben wollte, liegt sie nun. er stöhnt.
wir haben uns noch nie zuvor gesehn, geschweige denn berührt.
er nennt mich weiße hexe.
da lachen wir und gehen ein jedes wieder seiner wege.
es ist der frühling,  ja, es fehlten ihm zwei zähne

Sa. 27. April 2019, 19 Uhr: Sebastian Kleinschmidt, Spiegelungen

Sebastian Kleinschmidt

Sa. 18. Mai 2019, 19 Uhr: Veranstaltung im Rahmen der Woche der Sprache und des Lesens

https://dialog-aufbruch.de/sprachwoche

Sa. 15. Juni 2019, 19 Uhr: Kathrin Schmidt und Sylvia Geist

Sa. 24. August 2019, 19 Uhr: Offene Lesebühne

Sa. 21. September 2019, 19 Uhr – in Vorplanung

So. 27. Oktober 2019, 15 Uhr – in Vorplanung

So. 24. November 2019, 15 Uhr: Vorstellung des Sternenblick-Projekts von Stephanie Mattner

https://www.sternenblick.org/